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Superkarpata 2008, 17. bis 25. Mai 2008

Im Mai fand zum fünften Mal die Superkarpata statt. 
Natürlich war auch heuer wieder Michael Waldl mit seinem Defender 130 am Start. Der Defender bekommt noch rechtzeitig einen Überrollkäfig, der während des Bewerbes noch gute Dienste leisten sollte. 
Der Start war in Pachfurth, das Starterfeld fast unüberschaubar, 60 Fahrzeuge waren unter anderem auch aus Deutschland und Ungarn, am Start. Bei der ersten Sonderprüfung ist der Offroad Parcours in Pachfurth zu bewältigen. Das ist mit dem langen Defender keine leichte Übung, Michi Waldl prügelt aber den Defender mit 5.bester Zeit über den Parcours. 
Weiter geht´s nach Rumänien zum Start und auch zum Start der ersten Sonderprüfung. Wie schon in den Jahren zuvor, fährt Michi Waldl mit seinem altbewährten Partner Wolfgang im Team. Die erste Sonderprüfung trifft zunächst auch Wolfgang und Michi´s Beifahrer Bernhard. Ein Floß muß gebaut werden, verwendet werden dürfen nur Dinge aus dem Auto, scheint eine nicht zu schwere Aufgabe, da das Team sogar einen Außenbordmotor mitgenommen hat. Jetzt kommt´s aber, auch der verbleibende Fahrer (Michi) muß mit dem Beifahrer von Wolfgang ein Floß bauen. Da wird es vom Material etwas eng. Doch Einfallsreichtum ist eine von Michi´s hervorstechenden Eigenschaften, sodaß das gesamte Team die Sonderprüfung entsprechend gut meistert. 
Pünktlich zur Fahrerbeprechung am Abend stellt sich ein gewaltiger Wolkenbruch ein, was auch die einzige Konstante dieser Woche sein wird: Regen pünktlich zum Abendessen. 
Der Regen weicht die Wege völlig auf. Das Team montiert vorsichtshalber auf beiden Fahrzeugen Ketten. Ein Navigationsfehler bringt das Team in dichtes Gehölz, dabei reißt eine Steckachse des Defenders. Aufgrund des 3-Rad-Antriebes muß Michi jetzt mehr Gas geben. Dadurch rammt Michi einen in den Hohlweg stehenden Wurzelstock. Der Überrollkäfig hat schlimmeres verhindert, der Schaden ist aber trotzdem beträchtlich. Kotflügel und Motorhaube massiv verformt, ein Motorhaubenscharnier ist ausgerissen, Blechschäden rund um die Windschutzscheibe, Armaturenbrett verzogen, Lenkradposition verändert und auch die Pedalpositionen waren irgendwie anders. Am Abend wird einiges am Defender repariert. 
Am nächsten Tag geht der Kampf gegen die Elemente weiter. Der tägliche Regen macht die Wege nicht gerade einfacher. Ständiges Kettenauflegen wird zur Routine. 
Das Etappenziel wird für alle Teilnehmer eine riesige Outdoor-Reparaturwerkstatt. Viele Fahrzeuge haben Schäden. Doch alle Teilnehmer sind immens motiviert und reparieren was das Zeug hält. 
Start in die zweite Etappe.
Hier war die Sonderprüfung - Abseilen - für Michi als geprüften "Outdoor-Trainer" kein Problem. Einigen Flachlandindianern aus Berlin bereitete das schon mehr Probleme. 
Die zweite Etappe bringt Schnee. Endlose Schneefelder auf den Bergen machen ein Weiterfahren oft unmöglich. Neue Wege müssen erkundet werden. Doch trotz der schwierigen Fahrverhältnisse kommt das Team recht gut ins Ziel. 
Michi Waldl wird mit seinem Team 2. hinter dem ungarischen Team, und wird im Jahr 2009 wieder angreifen.

A. Waldl, 10/2008

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